Wenn es um die Stärkung der Muskelkraft geht, ist es für jedermann eine Selbstverständlichkeit: Man muss den Körper trainieren, um stark zu bleiben. Aber auch die geistigen Fähigkeiten bleiben nicht von selbst erhalten. Das Gehirn will beschäftigt werden, um nicht an Fitness zu verlieren. Keine Sorge, Ihr Intelligenzzentrum erwartet jetzt keine wissenschaftlichen Herausforderungen. Nein, Gehirntraining kann auch auf leichte, ja spielerische Art und Weise erfolgen.

Zum Beispiel mit dem guten alten Kreuzworträtsel. Für die Jüngeren unter uns: Das ist das Spiel, bei dem unsere Großmütter und Großväter Worte und Buchstaben in kleine Kästchen auf engstem Raum zusammengefügt haben. Eine Abwandlung davon hat es als „Scrabble“ bis in die Neuzeit geschafft. Vereinzelt gibt es auch heute noch Kreuzworträtsel – in Apotheken-Zeitschriften oder im einschlägigen Fachhandel.

Dass diese Art des Gehirn-Joggings aus der Mode gekommen ist, ändert nichts an der Tatsache, dass es durchaus sinnvoll ist. Man schärft die Allgemeinbildung und die Kombinationsgabe. Was will das Gehirn mehr …

Den gleichen Effekt kann man auch mit Sudoku oder Str8ts erreichen, zwei anderen Varianten von Gedankenspielen – diesmal nur mit Zahlen. Brettspiele alter Art erleben eine Renaissance – diese analoge Unterhaltung fördert die soziale Kompetenz, man spielt mit der Familie oder mit Freunden.

Wieder-Einsteigern wird empfohlen, sich die Spielesammlung der Kinder oder Enkelkinder auszuleihen. Auch hier findet sich die eine oder andere Anregung. Und wenn es nur das simple Memory-Spiel ist …